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flussbett
das glück sei woanders dachte man
und rasierte sich das schamhaar zur pfeilspitze
richtung unschuld
ein langer winter endete dort
wo eines morgens regenwasser durch die dachrinnen
in den boden hinab rauschte
brauchte man nicht einmal die augen zu öffnen
um auf einem schiff wach zu werden
ein frühmorgendlicher regen war das
was man noch erwarten wollte
bevor man sich per annonce ein aktmodell suchte
das nach zu vielen sitzungen liegen blieb
sodass man beim ausziehen das bett aufgeben musste
sich ganz leise hinausschlich
nur mit sonntagen im gepäck
stand einem die neue stadt misstrauisch gegenüber
war gleich eine bäckerei
man schloss die fenster
und schraubte so lange an seinem kopf herum
bis die trockenhaube endlich passte
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